So kamen wir zu unseren Wohnmobilen:

1983 hatte ich einen deutschen Schäferhund und einen VW Golf GTI. Beides paßte nicht richtig zusammen, denn wenn der Hund auf der Rücksitzbank lag war nicht mehr viel Platz im Auto, also mußte ein größeres Auto her. Aber welches? Entweder ein Kombi oder noch besser ein VW Bus oder ähnliches. Als ich nun auf der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug war, kam mir die Auto Messe in Hamburg gerade recht.
Dort hatte ich mich umgesehen und durch Zufall auch Wohnmobile entdeckt. Da waren welche mit Toyota Hiace und Mitsubishi L300 Fahrgestell und Wohnmobil Aufbau. Trotzdem waren diese viel günstiger als ein normaler VW Bus. Nun fing ich an, mich mit dem Thema Wohnmobil zu beschäftigen und stellte fest, daß es wohl das optimale Fahrzeug ist. Platz für mehrere Personen und Hund und man kann damit in den Urlaub fahren, denn ein Hotel zu finden, in das man auch einen Hund mitnehmen darf, war auch nicht leicht.
Das Wohnmobil durfte nicht zu teuer sein, um festzustellen ob Camping überhaupt etwas für uns ist. Ich fand im Januar 1984 einen gebrauchten Mercator mit Toyota Hiace Fahrgestell. Er war ca. ein halbes Jahr alt und hatte nur wenige Kilometer auf dem Tacho.

Es war nur 4,70 Meter lang und daher als Alltagsauto geeignet. Unsere erste Urlaubsfahrt ging nach Dänemark und das Camping hat uns super gefallen. Nun ließ ich noch einen Fahrradträger und eine Wohnraumbatterie einbauen, denn es war nur die Starterbatterie vorhanden.
Die nächsten größeren Reisen gingen im Sommer 1985 nach Italien und zum Wintercamping in den Bayerischen Wald. 1986 machten wir eine Frankreichrundfahrt. Das Camping gefiel uns immer noch sehr gut, nur das tägliche umbauen der Sitzgruppe nervte. Ich konnte zwar im Alkoven schlafen, aber der Hund brauchte die umbaubare Sitzgruppe als Bett, da es auf dem Fußboden, zwischen den Möbeln, viel zu eng für ihn war und während der Fahrt konnte er auch besser und sicherer im Bett liegen.
Es mußte also ein größeres Wohnmobil her. Es mußte 2 Sitzgruppen haben um mir den täglichen Bettenumbau zu ersparen, ein Bett im Alkoven und eine Fahrzeuglänge von maximal 6 Metern.
Im Frühjahr 1987 war ich wieder auf der Auto und Reise Messe in Hamburg. Ich ging dort zum Frankia Stand, denn ich hatte mich für einen Frankia 585 TME mit Fiat Ducato Fahrgestell entschieden. Dort kaufte ich das ausgestellte Messefahrzeug. Ein Fahrradträger wurde noch montiert.

Dieses entsprach genau meinen Vorstellungen. Eine vierer Sitzgruppe zum Bett für den Hund umbaubar, darunter Platz für Campingstühle und Tisch. Die zweier Sitzgruppe und das Alkovenbett für mich.
Die erste Urlaubsfahrt ging wieder nach Dänemark und im Winter fuhren wir in den Harz.
1988 machten wir eine Spanien- und eine Niederlanderundfahrt und 1989 eine Türkeirundfahrt. Alle Urlaubsfahrten ohne irgendwelche Probleme an den Fahrzeugen.
1990 mußte ich leider das Wohnmobil verkaufen, denn ich hatte mir ein Haus gekauft und den Arbeitsplatz gewechselt. In den folgenden Jahren fielen Urlaubsfahrten aus. Es fanden nur gelegentlich Wochenendausflüge statt und später mieteten wir uns Ferienhäuser, aber ich wollte irgendwann wieder ein Wohnmobil haben.
Es sollte ein Teilintigrierter mit Fiat Ducato Fahrgestell werden. Außerdem sollte er unter 3,5 Tonnen zgG sein und eine möglichst hohe Zuladung haben. Zudem sollte der Händler im Umkreis von 50 km sein. Da blieben nicht viele übrig.
2014 kauften wir einen Dethleffs Globebus TI 8 auf Fiat Ducato MultiJet 130 Light Basis.
Als Zubehör kamen u.a. noch ein Fahrradträger, eine Markise, eine TV Anlage und eine 2. Bordbatterie hinzu. Die erste Urlaubsfahrt ging natürlich wieder nach Dänemark.

Wir richteten uns nun eine Homepage ein und schrieben  Reiseberichte um uns an unsere Reisen besser erinnern zu können.